Bisherige 9 Vorschläge

  1. planungszellen sind o.k, gehören aber nicht in die verfassung, die möglichst kurz + prägnant sein sollte: keine "verfassungslyrik" (prof jutta limbach).
    art 22 entfällt also ganz, sollte höchstens an sachgerechter Stelle im Abschnitt Bürgergremien mit einem oder einigen Worten kurz erwähnt werden HERZLICH! C M Schulte, Bundespräsident in spe (parteifrei)
  2. Satz 5: anstelle Bewertungen sollte es Beratungen hjeißen
  3. redaktionel: Bei den Beratungen der Bürgerinnen und Bürger sind die Fachleute und Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter nicht zugegen.
  4. Planungszellen werden zur Verbesserung, Beschleunigung und auch Verbilligung eines aktuellen Planungsvorhabens auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene eingesetzt. Eine Planungszelle ist eine Gruppe von ca. 25 im Zufallsverfahren ausgewählten Personen ab 21 Jahren, die für ca. eine Woche von ihren arbeitsalltäglichen Verpflichtungen mit Lohnersatz freigestellt werden, um in Gruppen Lösungsvorschläge für das Vorhaben zu erarbeiten. Bei ihren Beratungen werden die im Zufallsverfahren ausgewählten Bürgerinnen und Bürger von einer unabhängigen und kompetenten Prozessbegleitung (Moderation) unterstützt. Die für die Beurteilung der Fragestellung erforderlichen Informationen gewinnen sie durch Anhörung und Befragung von Fachleuten und Vertretern der jeweils relevanten Interessengruppen. Bei den Bewertungen der Bürgerinnen und Bürger sind die Fachleute und Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter nicht zugegen. Die Planungszelle erstellt ein Bürgergutachten, das Lösungsvorschläge zu dem Vorhaben beinhaltet. Die Lösungsvorschläge des Bürgergutachtens werden von der Politik berücksichtigt und von der Verwaltung für ihre Planungen übernommen. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
  5. Streiche 16 Jahre, setze 18 Jahre, streiche 25, setze 75.
  6. Die Zeitangabe ist ist irreführend und ich würde das eher weglassen oder in der Form "für eine gewisse Zeit" umwandeln...
  7. 16 Jahre ist eine grossartige Idee! Die Jungen sollen mitwirken in der Gesellschaft, in der sie aufwachsen und möglicherweise ihr Leben verbringen. Mitwirken mittels Diskurs, was sie erlernen müssen - damit die Gesellschaft nicht herabsinkt in Meinungsgerede und Liken. Vermutlich können Psychologen und Neurologen sagen ob schon 12 oder 14 Jährige mitmachen können - wann das abstrakte Denken einsetzt ist ziemlich gut erforscht.

    Vermute die höchste Qualität kommt bei Gruppen bis 10 Leute raus, danach sinkt sie und Diskurs sowie kollaboratives Erarbeiten droht in "Sozialdynamiken" abzugleiten: 2 oder 3 Zellen, die unabhängig am gleichen Problem arbeiten macht mehr Sinn - am Ende stimmen alle ab, welcher Plan es wird.

    ersetze "eine Woche" mit "ein Monat" - in einer Woche entsteht der erste Fehlschlag, aber kein brauchbarer Plan.
  8. Art. 22 - Planungszellen

    Planungszellen werden zur Verbesserung, Beschleunigung und auch Verbilligung eines aktuellen Planungsvorhabens auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene eingesetzt. Eine Planungszelle ist eine Gruppe von ca. 25 im Zufallsverfahren ausgewählten Personen ab 18 Jahren, die für ca. eine Woche von ihren arbeitsalltäglichen Verpflichtungen mit Lohnersatz freigestellt werden, um in Gruppen Lösungsvorschläge für das Vorhaben zu erarbeiten. Bei ihren Beratungen werden die im Zufallsverfahren ausgewählten Bürgerinnen und Bürger von einer kompetenten Prozessbegleitung (Moderation) unterstützt. Die für die Beurteilung der Fragestellung erforderlichen Informationen gewinnen sie durch Anhörung und Befragung von Fachleuten und Vertretern der jeweils relevanten Interessengruppen. Bei den Bewertungen der Bürgerinnen und Bürger sind die Fachleute und Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter nicht zugegen. Die Planungszelle erstellt ein Bürgergutachten, das Lösungsvorschläge zu dem Vorhaben beinhaltet. Die Lösungsvorschläge des Bürgergutachtens werden von der Politik berücksichtigt und von der Verwaltung für ihre Planungen übernommen. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.


  9. Die Vorschläge mit dem Alter von 16 Jahren finde ich sehr gut, ebenfalls die Formulierung: "auf eine bestimmte Zeit", da manche Aufgaben länger und manche weniger Zeit benötigen. Hier sollte kein Handlungsdruck aufkommen! Den Vorschlag, ab einem Alter von 14 Jahren zu beginnen, sollten unbedingt Experten beantworten. Die Auswahl von 14jährigen sollte dann aber nicht zufällig geschehen!
    Mich stört noch die Formulierung "Die Lösungsvorschläge des Bürgergutachtens werden von der Politik berücksichtigt" Es sollte eine gewisse Verpflichtung sein, sonst können wir uns die Planungszellen sparen.