Grundsätze und Ziele der GemeinWohlLobby

Die BI gibt sich auf Grundlage der Gründungserklärung vom 09.11.2019 folgende Leitlinie für ihre weitere Arbeit.

1. Die BI möchte viele Menschen vereinen, die sich nach einer besseren Welt sehnen und die sich schon jetzt in ­ihrem Alltag und innerhalb vieler Gruppierungen für ein sozialeres, umweltschonenderes und humaneres Handeln einsetzen. Ziel dieser Gemeinsamkeit soll sein, eine Hausordnung zu formulieren, die dem Gemeinwohl einen höheren Stellenwert gibt als der Gewinnmaximierung. Nach dem Völkerrecht und auch nach dem Grundgesetz sind wir Bürger*innen berechtigt, uns für unsere Gesellschaft zu jeder Zeit solche neuen Regeln zu geben, die wir für den Erhalt unserer sozialen und ökologischen Lebensgrundlagen brauchen. Diese Möglichkeit will die BI bekannt machen und für ihre Umsetzung werben. 

2. Diesem Ziel sollen folgende Aktivitäten der Bürgerinitiative dienen:
a. Eine Auflistung der das Gemeinwohl und die bürgerlichen Grundrechte schädigenden Faktoren, 
b. eine Auflistung der dem Gemeinwohl dienenden und bürgerliche Grundrechte stärkenden Konzepte zur ­Reduzierung der schädigenden Faktoren, 
c. eine Aufklärung der Bevölkerung über Möglichkeiten der uns zustehenden aktiven Teilnahme an politischen Entscheidungsprozessen nach den verbrieften Prinzipien des Grundgesetzes und des Völkerrechts, 
d. das Entwickeln einer „Hausordnung“,

  • die die bürgerlichen Grundrechte stärkt,
  • die die zunehmende Spaltung der Gesellschaft (Arm und Reich) reduziert,
  • die Klima-, Umwelt- Verbraucher- und Tierschutz, sowie eine nachhaltige Wirtschaftsweise vorschreibt,
  • die stärker dem Gemeinwohl und weniger der Gewinnmaximierung dient und dadurch wieder ein Vertrauen ­
  • der Bürger*innen in politisches Handeln und in den Rechtsstaat ermöglicht.

3. Die Umsetzung dieser Ziele erfolgt grundsätzlich durch die demokratische Mitbestimmung aller Menschen auf der Grundlage der verfassungs- und völkerrechtlichen Prinzipien. 

4.
Die BI arbeitet ausschließlich gemeinnützig, überparteilich und überkonfessionell. Sie hat sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland bekannt und ist gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und undemokratisches Verhalten. Die BI arbeitet ausschließlich nur mit solchen Menschen und Gruppierungen zusammen, die sich zu diesen Grundsätzen bekennen.

5.
Innerhalb der BI und im Umgang mit Anderen wird nur respektvoller Umgang und sachlicher Dialog akzeptiert. Unsachliche, unwahre und beleidigende Äußerungen in Wort und Schrift oder Verhinderung der kooperativen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern lehnen wir ab. Im respektvollen Austausch über unterschiedliche Auffassungen wird der effektivste Weg zur Erreichung unserer Ziele gefunden. 

6.
Der BI können alle Menschen beitreten, die sich zu den oben formulierten Grundsätzen bekennen. Da die Überprüfung der Übereinstimmung beim Eintritt in die BI nur durch die Eintretenden erfolgt, gibt sich die BI ­Regeln, die zum Ausschluss von Mitgliedern führen, die den oben beschriebenen Grundsätzen nicht entsprechen. Über den Ausschluss von Mitgliedern entscheidet eine Ethikkommission. Weitere Regeln der Zusammenarbeit innerhalb der BI sind in der Geschäftsordnung geregelt.

Hier können Sie die Geschäftsordnung lesen.

Hier können Sie die Gründungserklärung