Die Initiatorin

Marianne Grimmenstein ist eine pensionierte Musiklehrerin aus Lüdenscheid, die sich dem Schutz des Gemeinwohls und der Demokratie verschrieben hat. Sie gehört als Bürgerwissenschaftlerin zu Scientists for Future. 2008 hat sie die Ergebnisse ihres Studienprojekts „Die machbare Zukunft“, woran zahlreiche Wissenschaftler*innen sich beteiligten, unter dem Titel „Quo vadis Deutschland? Was sich ändern muss“ veröffentlicht. Als sie erkannte, dass die modernen Handelsabkommen Vereinbarungen beinhalten, die Konzerne ermächtigen, unsere Demokratie auszuhöhlen und dem Gemeinwohl enorm zu schaden, initiierte sie Klagen gegen die Freihandelsabkommen CETA und JEFTA vor dem Bundesverfassungsgericht. Es gelang ihr, für die CETA- Klage fast 70.000 und für die JEFTA-Klage über 9.000 Mitkläger*innen zu motivieren. Für ihre Petitionen bei change.org hat sie etwa eine halbe Millionen Unterstützer*innen gewonnen.

Die heutige Demokratiepraxis gepaart mit dem Gewinnmaximierungsprinzip hat bei uns und in anderen Ländern dazu geführt, dass unsere Welt in einen bedrohlichen Zustand geraten ist: Sozialabbau, zunehmende Verrohung der Gesellschaft, enorme Umweltzerstörung. Um die Lebensgrundlagen unserer und der nachkommenden Generation zu sichern und gleichzeitig einen gerechten Interessenausgleich zu schaffen, brauchen wir dringend neue Rahmenbedingungen. Mit dieser Zielsetzung wurde die Bürgerinitiative GemeinwohlLobby durch Marianne Grimmenstein und ihre Unterstützer*innen im November 2019 gegründet.

Die Presse über Marianne Grimmenstein

Publikationen von Marianne Grimmenstein

• Steno Verlag (2009)
Quo Vadis Deutschland